Kiesgrube Beichfeld

Kiesgrube Beichfeld

www.beichfeld.ch

Öffentliche Auflage

Die öffentliche Auflage wurde im Amtsblatt Nr. 32 vom 07.08.2019 und im Nidauer Anzeiger Nr. 32 vom 08.08.2019 publiziert.

Hier finden Sie die Unterlagen

Am Montag, 19. und Dienstag, 27. August 2019 jeweils zwischen 19.00 und 21.00 Uhr stehen die verantwortliche Planerin und der Gemeindepräsident für Auskünfte im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung Walperswil zur Verfügung.


Projekt Kiesgrube Beichfeld im Überblick


Kiesabbau, Aushubdeponie, Bodenumschlagplatz und neue Zufahrtsstrasse

Viereinhalb Kubikmeter Steine und Erde werden in der Schweiz pro Person und Jahr verbaut; 50 Prozent davon für die öffentliche Hand. Um die entsprechende Nachfrage decken zu können, sind die Kies- und Betonwerke trotz des steigenden Anteils von wiederverwerteten Bauabfällen auf die Erschliessung neuer Kiesvorkommen angewiesen. Deshalb schreibt der Kanton Bern die Sicherung der Kiesreserven vor- und die Regionen und Gemeinden haben dies umzusetzen.


Kies aus der Region für die Region

Im Jahr 2012 wurde das Kiesabbauvorhaben Beichfeld in Walperswil im regionalen Richtplan Abbau Deponie Transporte (ADT) der Region Biel-Seeland festgesetzt. Dies entspricht auch dem Motto «Kies aus der Region für die Region» des Familienunternehmens Kies- und Betonwerk Hurni AG aus Sutz. Das Projekt Beichfeld umfasst neben dem Kiesabbau die Entsorgung von Aushubmaterial sowie die Verwertung von Bodenmaterial - eine klassische Win-Win-Situation. Der Kanton gab nach der Vorprüfung grünes Licht für die Planung Beichfeld. Die Auflage wird im Sommer 2019 stattfinden; die Abstimmung über die Überbauungsordnung an der Gemeindeversammlung Walperswil ist Ende 2019 vorgesehen.


Deponie von sauberem Aushubmaterial

Neben dem Kiesabbau ist im Beichfeld auch die Entsorgung von regional anfallendem, unverschmutztem Aushub geplant. Dieser kann noch bis ungefähr 2024 in der heutigen Kiesgrube Mättehölzli abgelagert werden, bis diese aufgefüllt ist. Anschliessend wird dort
rekultiviert und aufgeforstet. Sowohl in der Kiesgrube als auch in der angrenzenden A-Deponie wird ausschliesslich sauberer Aushub abgelagert.


Bodenumschlagplatz für bessere Bodenqualität in der Region

Auf grosse Zustimmung - gerade bei den Bauern - stösst der dritte Teil des Vorhabens im Beichfeld, das Pionierprojekt eines regionalen Bodenumschlagplatzes (BUP). Dieser wird der
Bodenverbesserung des Kulturlands dienen. In der Umgebung von Walperswil besteht eine grosse Nachfrage nach Bodenmaterial für die Aufwertung von degeneriertem Landwirtschaftsland. Möglich wird dieser Bodenumschlagplatz dank Synergien mit der Kiesgrube Beichfeld. Kosten für Planung, Maschinen und Personal können so geteilt werden. Überschüssiger Boden aus Bautätigkeiten wird auf dem BUP entgegengenommen und dort geprüft, klassiert, triagiert und bis zur Weiterverwertung zwischengelagert. Vom BUP wird das Bodenmaterial später unter optimalen Bedingungen im angrenzenden Landwirtschaftsland aufgebracht. Auf diese Weise kann Aushubmaterial regional zwischengelagert und wiederverwertet werden, was viele Lastwagenfahrten spart - und gleichzeitig den
Landwirtschaftsboden in der Region aufwertet. Damit bleibt auch die Grundlage
für die regionale Lebensmittelproduktion erhalten.


Erster Schritt - Bau der neuen Zufahrtsstrasse

Vor der Inbetriebnahme der Kiesgrube Beichfeld wird von der Kantonsstrasse her eine neue
Zufahrtsstrasse gebaut. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der Kies im Mättehölzli fertig abgebaut sein. Die Restauffüllung der Kiesgrube Mättehölzli wird zwar noch rund drei bis vier Jahre dauern, aber der entsprechende Verkehr führt ab Inbetriebnahme der Kiesgrube Beichfeld über die neue Güterstrasse.